Yppenplatz    

Wien 16.Bezirk
2000

Bausumme:
5 Mio.ATS / 363.364 EUR
Auftraggeber: Stadt Wien, MA 42, Stadtgartenamt


Plan (50k)

Der kleine, quadratische Platz liegt in einem sehr dicht bewohnten Stadtteil mit wenigen Grün- und Freiflächen.Ein großer Teil wird vom Dach eines ehemaligen Bunkers eingenommen . Der Platz bildet den Endpunkt von Wiens größtem Straßenmarkt. Viele der BewohnerInnen und HändlerInnen sind türkischer Herkunft. Der Yppenplatz wird sehr stark benutzt und dient allen Arten der Erholung für verschiedenste Interessens- und Altersgruppen. In einem einjährigen Beteiligungsverfahren wurde ein Rahmenplan erarbeitet, der die Anforderungen an den Platz festlegt. Der Platz soll offen und übersichtlich bleiben, viele Betätigungen zulassen, flexibel und widerstandsfähig sein.

Der Platz wird im Osten gegenüber der Müll- und Lieferstraße angehoben und mit einer Mauer abgeschlossen, den Durchlass zur westlichen Wohnstraße gewährt ein Spalier mit Glyzinien. Die diagonale Durchlässigkeit bleibt erhalten, ohne den zentralen, multifunktionalen Bereich zu zerteilen. Niedrige Mauern und Stangen können für allerlei Spielarten genutzt werden. Das Ballspielgitter wird an den Rand geschoben und durch eine zusätzliche Ballspielecke z.B. für Streetball ergänzt. Baumbestandene Seitenstreifen, in denen auch der Kinderspielbereich untergebracht ist, liegen im Schutz der Marktzeilen. Um das Marktamt entsteht ein Sitzplatz, den rankende Rosen, Lavendel und zwei Zierapfelquartette schmücken.
Rosen und Lavendel wurden nie gesetzt. Stattdessen hat die Gemeinde Wien im Jahr 2010 eine Eigenplanung der MA 42, Wiener Stadtgärten, umgesetzt um den Platz auf dem Bunkerdach schattiger und bunter zu machen.

Informationen zu weiteren Projekten erhalten Sie unter office@koselicka.at .

Projekte

Yppenplatz

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Denkmalpflege

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